Einsätze

Der Ausrückbereich der Ortsfeuerwehr Lehrte umfasst primär das Stadtgebiet der Kernstadt Lehrte mit rund 23.500 Einwohnern und die damit verbundene Infrastruktur. Industrie, Handel, Gewerbe und Wohnhäuser sind hier die besonderen Gefahrenschwerpunkte.

Der Ausrückbereich auf Bundesautobahnen bedarf einer besonderen Beachtung. Ob direkt oder zur Unterstützung oder Ergänzung umfasst der Ausrückbereich der Ortsfeuerwehr Lehrte etliche Kilometer. Ausgehend vom Autobahnkreuz Hannover-Ost, dem Kreuzungsbereich der Bundesautobahnen A2 und A7, wird die Ortsfeuerwehr Lehrte auf der A2 von der Anschlussstelle Hannover Lahe als westliche Grenze, bis hin zur Anschlussstelle Peine in östlicher Richtung tätig. In der Nord- Südachse wird die Ortsfeuerwehr Lehrte von der Anschlussstelle Kirchhorst bis zur Anschlussstelle Anderten in das Einsatzgeschehen eingebunden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass gerade hier fast täglich mit mehr oder minder schweren Unfällen zu rechnen ist. Neue technische Entwicklungen der Fahrzeuge, aber auch andere Antriebstechniken, stellen die Feuerwehren vor immer neuen Anforderungen.

Darüber hinaus wird die Ortsfeuerwehr Lehrte aufgrund ihrer Ausstattung im gesamten Gebiet der Stadt Lehrte zur Unterstützung der Ortsfeuerwehren eingesetzt. Aber auch angrenzende Städte und Gemeinden werden bei Bedarf unterstützt.

Alarm- und Ausrückordnung

Die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Lehrte werden im Einsatzfall nach Alarmstichwort eingesetzt. Dabei bilden die HLF 20-24 den einsatztaktischen Grundwert, der je nach Lage um Fahrzeuge des Löschzuges oder anderer Fahrzeuge (z. B. DLK 23/12, GW-G, GW-N) ergänzt wird. Darüber hinaus werden weitere Fahrzeuge nur gemäß Alarm- und Ausrückordnung oder auf Anweisung des ELD besetzt.

Damit nur die Kräfte alarmiert werden, die auch tatsächlich benötigt werden, erfolgt die Alarmierung der OFW nach einem abgestuften System.

 

3. Hauptalarm  Alarmierung der geamten OFW still oder mit Sirene 
2. Hauptalarm  Alarmierung der Einsatzkräfte für Einsätzen in Löchzugstärke inkl. Reserve (40 Einsatzkräfte)
Kleinalarm  Alarmierung von Dienstgruppen im wöchentlichen Wechsel für Kleinalarme (i. d. R. ein Fahrzeug) inkl. Reserve (9 Einsatzkräfte)
Einsatzleitdienst Alarmierung des Einsatzleitdienstes (6 Führungskräfte)

  rüber hinaus sind folgende weitere spezielle Alarmierungsmöglichkeit gegeben:

Ortsbrandmeister und Stellvertreter, Rettungstaucher, ABC-Zug, Nachrichtengruppe, Einsatzleitung ELW 2

 

 

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