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2c90d0f7f2658fe174dd77999250df1f.jpg  April, April! 
Zur Abdeckung besonderer  Einsätze  auf Bahnanlagen  wurde von der Ortsfeuerwehr ein ehemaliger Schienenarbeitswagen (KLV 51) angeschafft.

Seit mehreren Jahren ist Lehrte auch als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt bekannt. Mehrere hundert Züge durchqueren das Stadtgebiet in allen Richtungen. Nachdem nunmehr auch die ICE-Strecke mit diversen Überwerfungsbauwerken, Unter- und Überfahrungen fertiggestellt wurde, ergaben sich wesentliche Probleme beim zeitnahen Zugriff auf mögliche Einsatzstellen mit herkömmlichen Einsatzfahrzeugen.  

Aus diesem Grund war es notwendig, über Alternativen nachzudenken. Nach Abwägung der verschiedenen Möglichkeiten ergab sich als einzige wirksame zusätzlich Möglichkeit,  der Einsatz eines schienengebundenen Fahrzeuges zum Transport von Einsatzmaterial.

Nach wochenlanger Suche konnte schließlich ein KLV 51 gefunden werden, dass zur Zeit für Einsatzzwecke restauriert und ausgestattet wird. Neben dem eigentlichen Triebfahrzeug gehört zum Gespann noch in Anhänger mit Ladefläche. Das Triebfahrzeug ist mit einem Ladekran ausgestattet und erreicht eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 50 km. 

Das Fahrzeug soll grundsätzlich ohne Einsatzmaterial ausgestattet werden. Erst im Einsatzfall werden festgelegte Einsatzgeräte von taktischen Fahrzeugen oder als Nachschub verlastet. Dazu gehören auch zwei mobile Behälter mit insgesamt 2000 Löschwasser. Das Fahrzeug kommt dann mit einer Staffel zum Einsatz. Stationiert wird das Fahrzeug im Gleisdreieck in Lehrte, um einen schnellen Zugriff zu Einsatzstellen in alle Richtungen zu gewährleisten. 

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