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2017 berlinfahrt trostpreis 1In der vergangenen Woche war es nun endlich soweit. 10 Kameraden der Ortsfeuerwehr, die in New York nicht dabei sein konnten, durften am Mittwoch für drei Tage zu einer politischen Informationsfahrt in die Hauptstadt reisen.

Den „Trostpreis“, zu dem wir von Frau Dr. Maria Flachsbarth eingeladen worden waren, hatte es in sich.

Nach unserer Ankunft in Berlin, startete sofort ein zweieinhalbstündige Stadtrundfahrt, die sich an politischen Punkten orientierte. Nach einer kurzen Mittagspause durften wir den Plenarsaal des Bundestags besichtigen und erhielten Vorträge über die Arbeit des Parlaments und die Tätigkeiten der Abgeordneten. Nach einem Fototermin besuchten wir noch die Kuppel des Reichstagsgebäudes. Nachdem unsere Aufnahmekapazitäten erschöpft waren, ging es zum Abendessen zurück ins Hotel.

Erholt und gestärkt ging es am Donnerstag früh mit einer Führung im Bundeskanzleramt weiter. Da der Zeitplan eng gesteckt war, gab es bereits um 11 Uhr Mittagessen. Im Anschluss waren wir zu einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Verteidigung geladen. Nach einem sehr interessanten Vortrag und einer lebhaften Diskussion führte uns der Weg in die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ in die Stauffenbergstrasse. Auch hier wurden wir von einem Referenten begleitetet, der uns durch die Ausstellung begleitete und uns einige Male entsetzt schlucken ließ.

Nach dem Abendessen in einer gemütlichen Kneipe neben der Feuerwache Rankestrasse, die zufällig gerade Einsatz hatte, läuteten wir unser Abendprogramm ein. In einer 11-köpfigen Gruppe machten wir uns auf ins Olympiastadion zum Europaleague-Kracher Hertha BSC-Berlin gegen Sorja Luhansk (2:0). Von dem grandiosen Spiel mitgerissen ging es ins Schwarze Café, ein Lokal, dass 24 Stunden am Tag geöffnet hat.

Der letzte Tag hatte es in sich. Am Freitagmorgen ging es nach Berlin-Hohenschönhausen. In der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi führte uns ein Zeitzeuge durch die Gedenkstätte. Wir konnten nicht fassen, dass das Gehörte und Gesehene vor 30 Jahren noch Realität war und verließen aufgewühlt und mit gedrückter Stimmung das Gelände. Nach einem letzten Mittagessen ging zurück zum Bahnhof, von dem gegen 17 Uhr unsere Rückfahrt startete.

Insgesamt war diese lehrreiche Fahrt, bei der wir viele nette Menschen kennen gelernt haben, ein tolles Highlight, für das wir sehr dankbar sind.

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