Alarmierung

Bereits in den fünfziger Jahren leistete die Ortsfeuerwehr Lehrte bei der Funkalarmierung Pionierarbeit. Denn in dieser Zeit wurden erstmals tragbare Funkmeldeempfänger für die Einsatzkräfte beschafft. Seit dieser Zeit war es somit möglich, neben der bekannten Sirenenalarmierung eine so genannte "stille Alarmierung" der Einsatzkräfte durchzuführen. Bis zum Jahr 1975 wurde die Alarmierung auch noch durch die Feuerwehr Lehrte selbst durchgeführt. Erst nach der Gemeinde- und Gebietsreform im Jahr 1974 wurde eine Feuerwehreinsatzleitstelle im Bereich des Landkreises Hannover aufgebaut, die dann auch die Alarmierung der Feuerwehr Lehrte übernahm.

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Der technische Standart der Funkmeldempfänger entwickelte sich rasant. Hatten ersten Geräte noch eine Größe wie Transistorradios, so kamen in den folgenden Jahren immer kleinere Geräte auf den Markt, die dann auch für die Feuerwehr Lehrte beschafft wurden. Die Umstellung der Funkmeldeempfänger von Tisch- zu Taschengeräten begann dann Mitte der siebziger Jahre. So genannte Taschengeräte hatten damit noch eine Größe einer Zigarettenschachtel. Dabei lagen die Vorteile klar auf der Hand. Sie waren leichter zu transportieren, die Antenne war im Geräte integriert und die Geräte waren technisch ausgereifter. Die Sirenenalarmierung ist deshalb überwiegend entbehrlich geworden. 

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Im Jahr 2005 sind alle Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte mit Funkmeldeempfänger ausgerüstet.

Im Jahr 2007 wurde die analoge Alarmierung auf die digitale Alarmierung umgestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Typen BMD, Quadro 96 und Bosch im Einsatz. Mit der Umstellung wurden neue digitale Funkmeldempfänger vom Typ Patron T, Boss 900 und Boss 910 eingesetzt. Viele dieser Funkmeldeempfänger sind mehrfach codierbar. Die Alarmierung der digitalen Funkmeldeempfänger erfolgt im 2-m-Band. 

In den weiteren Jahren wurden weitere digitale Meldeempfänger von Typ Boss 915 und Swissphone s.QUAD X15 beschafft.

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