Fahrzeugbrand auf einer Raststätte
Einsatznummer: 2025/318
Alarmierung: 26. Dezember 2025 um 15:23 Uhr
Art: Brandbekämpfung > ba2 – Mittelbrand außerorts
Alarmgruppe: Vollalarm (still)
Einsatzort:
Fahrzeuge: ELW 1, LF 10, HLF 20 T, HLF 20 B, GW-N
Zusätzliche Kräfte: Fachgruppe Hygiene, FF Ahlten, FF Aligse, FF Immensen, FF Kolshorn, FF Steinwedel, Polizei, Pressesprecher, Rettungsdienst, Stadtbrandmeister, Stadtgerätewarte (GvD)
Einsatzbericht:
Am Freitagnachmittag wurden wir zu einem Fahrzeugbrand auf der Raststätte Lehrter See in Richtung Berlin gerufen. Ein Transporter stand im Motorraum in Flammen und das Feuer drohte auf zwei benachbarte Lkw überzugreifen. Schon während der Anfahrt war eine starke Rauchsäule sichtbar. Beim Eintreffen, brannte der Transporter bereits lichterloh und zwei nahe stehende Sattelzüge waren ebenfalls betroffen. Der Sattelzug direkt neben dem brennenden Transporter, der mit Papier beladen war, war bereits vollständig vom Feuer erfasst. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf einen dritten Sattelzug übergreifen würde, weshalb die Alarmstufe auf ba2 erhöht wurde.
Sofort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Ein Trupp löschte den Transporter, ein weiterer bekämpfte den in Flammen stehenden Sattelauflieger, und ein dritter Trupp stellte eine Riegelstellung auf, um den dritten Lkw vor den Flammen zu schützen. Durch die winterlichen Temperaturen und gefrorene Wasserstellen war die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung besonders schwierig. Der Unterflurhydrant war eingefroren, und das Wasser fror sofort auf dem Boden und bildete eine gefährliche Eisfläche. Der Transporter und der angrenzende Sattelauflieger mit Zugmaschine wurden schwer beschädigt oder fast vollständig zerstört. Dank des schnellen Eingreifens konnte jedoch verhindert werden, dass der dritte Sattelzug ebenfalls vom Feuer erfasst wurde.
Nach der Löschung des Brandes musste der Sattelauflieger vollständig entladen werden. Hierbei half das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Ahlten, einzelne Paletten vom Sattelauflieger zu entfernen, und die Flammen wurden mit Netzmitteln erstickt. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Passanten zu gewährleisten, wurden betroffene Bereiche immer wieder mit Salz bestreut, um die Rutschgefahr zu minimieren.
Zur Übersicht