Lehrte
Wertschätzung für die Retter: Schäfers-Geschäftsführung zu Gast bei der Feuerwehr Lehrte
Ende Juni kam es auf dem Gelände der Großbäckerei Schäfers in Lehrte zu einem Großbrand, bei dem mehrere Lkw in Brand gerieten und das Betriebsgebäude massiv gefährdeten.
Einsatzbericht: Einsatzbericht Großbrand Schäfers
Feuerwehr: Das spannendste Hobby deines Lebens!
Anfang Juni, kurz vor vier Uhr morgens:
Bei einer Spedition tritt aus einer Wechselbrücke eine unbekannte Flüssigkeit aus, weißer Rauch steigt auf. Was als Erkundung beginnt, wird zum Großeinsatz. Chemikalienschutzanzüge, Drohne mit Wärmebildkamera, Gefahrgutzug, Teleskoplader der Berufsfeuerwehr Hannover.
Ende Juni auf dem Gelände der Großbäckerei Schäfers in Lehrte:
Als die ersten Fahrzeuge eintreffen, brennen bereits vier LKW an der Verladerampe gleichzeitig. Während die Einsatzkräfte losfahren, bersten Gasbehälter, Schlauchleitungen werden über hunderte Meter verlegt, Kräfte aus acht Ortsfeuerwehren rücken an.
Es gelingt: Das Gebäude selbst wird gerettet. Der Schaden ist groß, aber die Firma war im Nachhinein extrem dankbar – es hätte deutlich schlimmer enden können.
Ende Juli dann ein Dachgeschossbrand:
74 Einsatzkräfte, 20 Fahrzeuge, Präzisionsarbeit unter höchstem Druck. Und wieder hätte es noch schlimmer ausgehen können.
High- Tech und echte Verantwortung:
Das ist die Art von Einsatz, die man sich als Kind mit dem Feuerwehrauto vorgestellt hat- nur in echt. Mit einer Ausrüstung die Menschenleben rettet. Eine Drehleiter kostet eine Million Euro, Einsatz-Tablets zeigen in Echtzeit Hydranten und Lagepläne, Wärmebildkameras blicken durch dichtesten Rauch. Das ist professionelle Technik – und sie funktioniert nur, weil Menschen ausgebildet sind, sie richtig zu bedienen.
Aber das Entscheidende ist:
Auf genau diese Momente arbeitet du hin. Ob als Atemschutzgeräteträger im Innenangriff mitten im Brandgeschehen, an der Einsatzleitung ( die an einem Vormittag auch mal 43 Unwetter-Einsätze koordiniert), am Strahlrohr, bei der Fahrzeugtechnik oder an der Drohne.
Was du bei uns lernst, lernst du sonst nirgendwo. Die Kombination aus technischem Know-How, medizinischem Wissen, mentaler Stärke und absoluter Teamarbeit unter Stress ist einzigartig. Du kannst eine erfolgreiche Karriere in jedem beliebigen Beruf haben – und wirst dort selten den Punkt erreichen, wo du leisten kannst, was bei der Feuerwehr alltäglich ist.
Bei uns lernst du es! Ehrenamtlich. Schritt für Schritt.
Was dabei entsteht ist schwer in Worte zu fassen:
Eine Kameradschaft aus Menschen, die um drei Uhr morgens ihr Bett verlassen, wenn du Hilfe brauchst – und für die du genau dasselbe tust. Menschen, die wissen, wie du unter Druck reagierst, weil ihr es gemeinsam durchgestanden habt.
Diese Verlässlichkeit sorgt seit über 150 Jahren dafür, dass in Lehrte im Ernstfall jemand kommt. Egal ob zur Großbäckerei oder zur Familie im Mehrfamilienhaus. Sie hält nur, weil sich immer wieder Menschen entscheiden, mitzumachen.
Dein Einstieg bei der Ortsfeuerwehr Lehrte
Wenn du beim Lesen denkst: „Das wäre doch was für mich“ – dann probiere es aus.
Wann: Jeden Donnerstag ab 19:00 Uhr (außer in den Schulferien)
Wo: Feuerwehrhaus Lehrte
Was mitbringen?: Nur Neugier und die Bereitschaft zu lernen – den Rest bringen wir dir bei.
- Foto
- Löscheinsatz bei den brennenden LKW
- Blick auf die Einsatzstelle mit der qualmenden Wechselbrücke
Gemeinsamer Atemschutzworkshop: Brandbekämpfung und Menschenrettung bei Nullsicht
Dichter Rauch, keine Sicht und die ständige Notwendigkeit, schnell und präzise zu handeln – im Atemschutzeinsatz müssen sich die Trupps blind aufeinander verlassen können. Genau dieses Szenario trainierte die Ortsfeuerwehr Lehrte am letzten Samstag in einem intensiven Workshop gemeinsam mit dem 3. Zug (Ortsfeuerwehren Aligse und Steinwedel).
Unter dem Schwerpunktthema „Brandbekämpfung zur Menschenrettung“ stand vor allem das realitätsnahe Vorgehen im Innenangriff im Fokus. Um die Zusammenarbeit und die Kommunikation zu stärken, wurden die Atemschutztrupps an diesem Tag bewusst gemischt. So bildeten Lehrter Einsatzkräfte Seite an Seite mit den Kameradinnen und Kameraden aus Aligse und Steinwedel gemeinsame Trupps, um die fiktiven Einsatzszenarien zu bewältigen.
Die Bedingungen waren dabei extrem anspruchsvoll: Durch schwarze Blenden auf den Atemschutzmasken wurde eine absolute „Nullsicht“ simuliert, wie sie in stark verrauchten Gebäuden alltäglich ist. Ausgerüstet mit Hohlstrahlrohr, schwerem Brechwerkzeug (Halligan-Tool und Schlaghammer), einer Wärmebildkamera sowie Fluchthauben machten sich die Trupps an die Arbeit.
Mit verschiedenen taktischen Vorgehensweisen mussten sie sich unter diesen erschwerten Bedingungen systematisch von Raum zu Raum vorarbeiten. Auf dem Weg zum Brandherd wurde jeder Raum gewissenhaft abgesucht. Teilweise stießen die Trupps dabei auf verschlossene Türen, die mit dem mitgeführten Brechwerkzeug gewaltsam aufgebrochen werden mussten. Hierbei wurde besonders auf die korrekte Einsatztaktik geachtet: Um eine unnötige Rauchausbreitung in eigentlich noch rauchfreie Räume zu verhindern, wurden diese Türen erst geöffnet, nachdem das Feuer bereits gelöscht war – es sei denn, der Brandherd befand sich unmittelbar im Raum dahinter.
Das primäre Ziel der Brandbekämpfung ging dabei Hand in Hand mit der Menschenrettung: In dem Übungsobjekt waren zwei schwere Übungsdummys versteckt. Sobald die Trupps diese in der Nullsicht aufgespürt hatten, wurden sie ohne Verzögerung direkt aus dem Gefahrenbereich gerettet.
Am Ende des anstrengenden, aber sehr lehrreichen Ausbildungstages zogen alle Beteiligten ein rundum positives Fazit: Die zugübergreifende Zusammenarbeit funktionierte hervorragend. Die komplexen Abläufe der systematischen Raumsuche – inklusive der taktisch durchdachten, gewaltsamen Türöffnung –, des Equipment-Handlings und der schnellen Rettung unter extremen Sichtbedingungen konnten weiter gefestigt werden – für mehr Sicherheit im realen Ernstfall.
75-Jahre Jugendfeuerwehr Lehrte
Am Samstag, den 4. Juli, feierte die Jugendfeuerwehr Lehrte ihr 75-jähriges Bestehen.
Bereits am Vormittag stand die gemeinsame Zeit mit unseren belgischen Freunden aus Ieper im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde beim Kistenklettern Geschick und Teamgeist bewiesen, wobei alle Beteiligten viel Spaß hatten. Außerdem präsentierte unsere Wettkampfgruppe den Gästen eine feuerwehrtechnische Übung. Anschließend durften die Kameradinnen und Kameraden aus Ieper selbst aktiv werden: Zunächst wurde die Übung gemeinsam in gemischten deutsch-belgischen Trupps durchgeführt, bevor die belgische Gruppe den Ablauf schließlich vollständig eigenständig meisterte. Die gemeinsame Ausbildung zeigte einmal mehr die enge Freundschaft zwischen beiden Jugendfeuerwehren.
Am Nachmittag liefen die letzten Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier, bevor ab 16 Uhr zahlreiche Gäste am Feuerwehrhaus begrüßt werden konnten. Neben vielen Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet waren unter anderem Bürgermeister Frank Prüße, das THW Lehrte mit seiner THW-Jugend, unsere Freunde aus Ieper, der Ortsbrandmeister sowie zahlreiche Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr und viele weitere Gäste der Einladung gefolgt. Als Ehrengäste durften wir außerdem die ehemaligen Stadtjugendfeuerwehrwarte Wolfgang Busche und Klaus Bochmann begrüßen. Für Unterhaltung sorgte unter anderem ein Bungee Run, während bei Speisen und Getränken ausreichend Zeit für Gespräche und Begegnungen blieb.
Die Jubiläumsveranstaltung wurde stellvertretend durch Zugführer Dirk Siemon eröffnet. In seiner Ansprache blickte er auf die 75-jährige Geschichte der Jugendfeuerwehr zurück und machte deutlich, dass die Jugendfeuerwehr weit mehr ist als feuerwehrtechnische Ausbildung. Sie vermittelt Werte wie Verantwortung, Zusammenhalt und Verlässlichkeit und schafft Freundschaften, die oft weit über die Jugendzeit hinaus bestehen. Außerdem dankte er den Jugendlichen für ihr Engagement sowie den Betreuerinnen und Betreuern und den Eltern, die die Jugendarbeit mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung erst möglich machen.
Auch Bürgermeister Frank Prüße richtete einige Grußworte an die Gäste. Er hielt seine Rede bewusst kurz, damit die Jugendlichen möglichst viel Zeit hatten, ihr Jubiläum gemeinsam zu feiern, und gratulierte der Jugendfeuerwehr herzlich zu ihrem 75-jährigen Bestehen.
Im Anschluss sprach Ortsbrandmeister Marc Wilhelms über die Entwicklung der Feuerwehr in Lehrte und die besondere Bedeutung der Jugendfeuerwehr. Mit einem Blick in die Chronik erinnerte er an die lange Geschichte der Feuerwehr und hob besonders hervor, dass die Jugendfeuerwehr Ieper im Jahr 1972 nach dem Vorbild der Jugendfeuerwehr Lehrte gegründet wurde. Dass die belgischen Gäste nun gemeinsam mit uns dieses Jubiläum feierten, sei ein eindrucksvolles Zeichen für die bis heute bestehende Freundschaft beider Jugendfeuerwehren. Ebenso sprach er allen Betreuerinnen und Betreuern seinen Dank aus, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dafür sorgen, dass aus einer Gruppe Jugendlicher eine starke Gemeinschaft entsteht.
Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe eines Gastgeschenks unserer Freunde aus Ieper, das die jahrzehntelange Verbundenheit beider Jugendfeuerwehren eindrucksvoll unterstrich.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde gemeinsam gefeiert. Bei Speisen und Getränken sowie vielen guten Gesprächen ließen Gäste, Jugendliche und Betreuer den Jubiläumstag in geselliger Atmosphäre ausklingen.
Das 75-jährige Jubiläum zeigte eindrucksvoll, was die Jugendfeuerwehr Lehrte seit Jahrzehnten auszeichnet: Gemeinschaft, Freundschaft, ehrenamtliches Engagement und die Begeisterung junger Menschen für die Feuerwehr.
Zeltlager 2026: Eine Woche voller Teamgeist, Action und internationaler Freundschaft
Mit der Anreise der Jugendlichen startete am Freitag das lang ersehnte Zeltlager der Jugendfeuerwehr Lehrte. Für große Begeisterung sorgte gleich zu Beginn ein ganz besonderer Besuch: Unsere Partnerfeuerwehr aus dem belgischen Ieper reiste an, um das anstehende Jubiläumswochenende gemeinsam mit uns zu verbringen. Um den Gästen einen gebührenden Empfang zu bereiten, holten wir sie direkt an der Autobahn ab und begleiteten sie zum Feuerwehrhaus. Zur Stärkung nach der langen Fahrt wurde zuerst gemeinsam gegrillt, bevor wir den ersten Abend traditionell und gemütlich bei Stockbrot am Lagerfeuer ausklingen ließen, während die Vorfreude auf die kommenden Tage stieg.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des 75-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Lehrte. Schon am Vormittag stand die gemeinsame Feuerwehr-Action im Mittelpunkt: Zusammen mit unseren belgischen Freunden ging es hoch hinaus beim Kistenklettern, was allen Beteiligten großen Spaß machte. Zudem präsentierte unsere Wettkampfgruppe stolz eine feuerwehrtechnische Übung. Im Anschluss durften die Gäste selbst ran – erst meisterten wir die Übung in gemischten deutsch-belgischen Trupps, bevor die Kameraden aus Ieper den Ablauf schließlich komplett eigenständig absolvierten. Da der restliche Tag und die offizielle Jubiläumsfeier einen ganz besonderen Rahmen verdienten, widmen wir den Feierlichkeiten dieses geschichtsträchtigen Nachmittags und Abends einen eigenen, ausführlichen Bericht.
Am Sonntag hieß es nach einer intensiven, gemeinsamen Zeit schon wieder Abschied nehmen von unseren belgischen Kameraden. Zuvor packten jedoch alle Jugendlichen und Betreuer kräftig mit an, um die Zelte abzubauen und die Ausrüstung zu verstauen. Gegen 10:00 Uhr traten die Gäste schließlich die Heimreise an. Den restlichen Sonntag konnten die Jugendlichen nach ihren eigenen Wünschen gestalten, bevor der Tag bei Pizza und einem entspannten Filmabend im Feuerwehrhaus seinen Ausklang fand.
Der Montag hielt mit dem Tagesausflug in den Heide Park das erste große Action-Highlight bereit. In Kleingruppen erkundeten die Jugendlichen eigenständig den Freizeitpark und testeten die zahlreichen Fahrgeschäfte und Achterbahnen. Der Spaß kam dabei definitiv nicht zu kurz, und sowohl die Jugendlichen als auch das Betreuerteam verbrachten einen rundum gelungenen und abwechslungsreichen Tag.
Sportlich wurde es am Dienstag bei einer großen Kanutour auf der Aller. Auf der 12,5 Kilometer langen Strecke von Boye nach Winsen (Aller) bewiesen die Jugendlichen echten Teamgeist und großes Geschick beim Paddeln. Ein absoluter Höhepunkt war die Durchfahrt und eigene Bedienung der Aller-Schleuse in Oldau, die für staunende Augen sorgte. Nach rund sechs Stunden auf dem Wasser – unterbrochen von einer gemütlichen Pause – kamen alle Teilnehmer glücklich und vor allem vollständig trocken ans Ziel. Am Abend versammelten sich noch einmal alle am Lagerfeuer, um die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.
Am Mittwoch ging die gemeinsame Zeit schließlich zu Ende. Nach dem Aufräumen des Zeltplatzes und einer gründlichen Reinigung des Feuerwehrhauses wurden die Jugendlichen um 13:30 Uhr von ihren Eltern abgeholt. Zurück bleibt eine Woche voller unvergesslicher Erinnerungen und ein noch stärkerer Zusammenhalt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Betreuern und Helfern, die dieses großartige Programm durch ihren ehrenamtlichen Einsatz möglich gemacht haben.
Gefahrgutübung auf dem Gelände der GATX
Beim gestrigen Übungsdienst des ABC-Zug unterstützte die Ortsfeuerwehr Lehrte bei einer gemeinsamen Gefahrgutübung auf dem Gelände der Firma GATX in Lehrte. Dabei übernahmen unsere Einsatzkräfte die Aufgaben des GAMS (Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und Spezialkräfte alarmieren) und arbeiteten eng mit den Einheiten des ABC-Zuges zusammen.
Als Einsatzlage wurde ein Gefahrstoffaustritt der UN-Stoffnummer 1662 an einem Kesselwagen angenommen.
Zu Beginn der Übung stand die Menschenrettung im Vordergrund. Unsere Einsatzkräfte retteten eine verletzte Person aus dem Gefahrenbereich und führten unmittelbar eine Sofortdekontamination durch. Eine weitere verletzte Person wurde anschließend über die Dekontaminationsstrecke des ABC-Zuges dekontaminiert.
Nachdem die Menschenrettung abgeschlossen war, lokalisierten die Einsatzkräfte des ABC-Zuges die Ursache des Gefahrstoffaustritts. Die Undichtigkeit befand sich an einem Flansch und konnte durch das fachgerechte Nachziehen der Schrauben und Muttern erfolgreich beseitigt werden.
Im Anschluss an den praktischen Übungsteil bot sich allen Beteiligten die Gelegenheit, den Kesselwagen aus nächster Nähe – sogar von innen – zu besichtigen. Dabei wurden der Aufbau des Wagens sowie verschiedene Anschlüsse, Armaturen und Ventile an mehreren Übungsgestellen erläutert. Diese Einblicke vermitteln wertvolles Wissen für den Umgang mit Kesselwagen und Gefahrguttransporten im Einsatz.
Solche gemeinsamen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Aus- und Fortbildung. Sie stärken die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten und ermöglichen es, Einsatzabläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.
Unser herzlicher Dank gilt der Firma GATX für die Ausarbeitung, Vorbereitung und Durchführung dieser praxisnahen Übung sowie dem ABC-Zug für die Einladung und die gewohnt gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit.
QS1 Abnahme 2026 – Prüfung am heißesten Tag des Jahres
Am Samstag den 27.06.2026 erfolgte auf der Lehrter Feuerwache, die QS1 Abnahme der modularen Grundausbildung, der Stadtfeuerwehr Lehrte.
Nach wochenlanger Vorbereitung, zeigten am heißtesten Tag des Jahres, alle Prüflinge das sie das in den letzten Wochen, in intensiver Ausbildung erlernte, sicher umsetzen können.
Bei 37 Grad wurde in verschiedenen Stationen, ihr theoretisches und praktisches Fachwissen, im Bereich Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung geprüft.
Mit erfolgreichem Abschluss der QS1 ist der erste Schritt ins Feuerwehrleben getan und alle Prüflinge sind nun Einsatzbereit.
Von der Ortsfeuerwehr Lehrte haben Silas Kirschstein, Philipp Zemke, Lyam Käselau und Jan Pätzold ihre Prüfung erfolgreich gemeistert.
Wir gratulieren allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung.
Sommerfest der Kita Marktstraße
Am vergangenen Freitag, waren wir eingeladen uns und unsere Arbeit, beim Sommerfest der Kita in der Markstraße in Lehrte zu präsentieren.
Sechs Einsatzkräfte, zeigten den staunenden Kindern und Eltern unser Fahrzeug und alle Gäste durften beim Spreizer Jenga, einmal selber Hand anlegen und erfahren was es bedeutet mit hydraulischem Rettungsgerät zu arbeiten.
Zum Schluss wurde ein kleiner Löschangriff präsentiert.
Wir bedanken uns für die Einladung und hoffen alle Kinder und Eltern hatten genauso viel Spaß wie wir.
Rückkehr einer Legende
In diesem Jahr feiern wir 150 Jahre Feuerwehr Lehrte.
Einen großer Teil dieser Geschichte war auch geprägt von einem besonderen Fahrzeug.
Das alte LF-TS4 von 1941 von uns liebevoll „Alte Ziege“ genannt. Dieses Fahrzeug musste 2011 aus Platzmangel an das Feuerwehrmuseum Celle abgegeben werden. Eine Entscheidung die viele Mitglieder der Ortsfeuerwehr betroffen gemacht hat, ging damit doch gefühlt ein Stück Lehrter Feuerwehrgeschichte verloren.
Nun kehrt diese Legende zurück nach Lehrte. Unser Zugführer Dirk Siemon und unser ehemaliger Gruppenführer Oliver Krebs, haben das LF vom Feuerwehrmuseum Celle zurückgekauft, dass dieses ebenfalls aus Platzmangel abgeben musste.
Aktuell ist die „Alte Ziege“ leider nach wie vor nicht fahrbereit, aber die Pläne dieses so geschätzte Fahrzeug wieder fahrtüchtig zu machen laufen und wir werden regelmäßig über die Fortschritte berichten.
















































